Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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Paul J.J. Welfens

 

EU-Osterweiterung: Anpassungsprozesse, Binnenmarktdynamik und Euro-Perspektiven

 

 

Summary: The adjustment processes in the context of EU enlargement are analysed and it is shown that institutional changes and economic adjustment dynamics differ across countries. EU eastern enlargement has generated some convergence effects. After a transition period there was considerable westward migration. Changes and sectoral output composition of Eastern Europe is partially related to the value-added chains of western EU companies. Until 2015 membership in the Eurozone has been completed by smaller accession countries only. Poland as the biggest economy of Eastern Europe still has no plans for a membership soon. EU eastern enlargement lags a consistent complementary EU neighbourhood policy. At the bottom line EU-eastern enlargement reinforces necessary EU reforms.

 

Zusammenfassung: Der vorliegende Beitrag thematisiert die Anpassungsprozesse im Kontext der EU-Osterweiterung und zeigt auf, dass die institutionellen und realwirtschaftlichen Veränderungen relativ differenziert abliefen. Insgesamt hat die EU-Osterweiterung in Osteuropa ökonomische Konvergenzeffekte ausgelöst, zudem ergab sich nach den Übergangsfristen eine erhebliche Westwanderung. Der industrielle Strukturwandel in Osteuropa ist zum Teil stark mit der Einbindung in westeuropäische Wertschöpfungsketten verbunden. Eine Mitgliedschaft in der Eurozone ist bis 2015 nur von den kleineren osteuropäischen EU-Ländern  realisiert worden; mit Polen steht das größte Land hier bislang außen vor. Der EU-Osterweiterung fehlt eine sinnvolle Flankierung durch EU-Nachbarschaftspolitik. Insgesamt ist die EU gerade auch wegen der EU-Osterweiterung reformbedürftig.

 

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