Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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Paul J.J. Welfens

 

Schumpeterian Macroeconomic Production Function for Open Economies: A New Endogenous Knowledge and Output Analysis

 

 

Summary:

The macroeconomic production function is a traditional key element of modern macroeconomics, as is the more recent knowledge production function which explains knowledge/patents by certain input factors such as research, foreign direct investment or international technology spillovers. This study is a major contribution to innovation, trade, FDI and growth analysis, namely in the form of a combination of an empirically relevant knowledge production function for open economies - with both trade and inward FDI as well as outward foreign direct investment plus research input – with a macro production function. Plugging the open economy knowledge production function into a standard macroeconomic production function yields important new insights for many fields: The estimation of the production potential in an open economy, growth decomposition analysis in the context of economic globalization and the demand for labor as well as long run international output interdependency of big countries; and this includes a view at the asymmetric case of a simple two country world in which one country is at full employment while the other is facing underutilized capacities. Finally, there are crucial implications for the analysis of broad regional integration schemes such as TTIP or TPP and a more realistic and comprehensive empirical analysis.    

Zusammenfassung:

Die makroökonomische Produktionsfunktion ist ein traditionelles Schlüsselelement der modernen Makroökonomik, und zwar zusammen mit der Wissensproduktionsfunktion, wobei letztere über bestimmte Inputs, wie etwa die Zahl der Forscher, Direktinvestitionen oder internationale Technologie-Übertragungseffekte die Entwicklung von Wissen (Patenten) erklärt. Die vorliegende Studie ist ein grundlegender Beitrag zu Innovations-, Handels-, Direktinvestitions- und Wachstumsanalyse, und zwar in der Form einer Kombination von empirisch relevanter Wissensproduktionsfunktion für offene Volkswirtschaften – mit Direktinvestionen im In- und Ausland bzw. Einsatz von Forschern – mit einer Makro-Produktionsfunktion. Die Wissensproduktionsfunktion wird mit einer makroökonomischen Produktionsfunktion im Inland und im Ausland verbunden. Wir erhalten ganz grundlegend neue Einsichten zur Wirtschaftsdynamik bei Globalisierung. Wichtige Schlussfolgerungen betreffen u.a. eine realitätsnahe Analyse des Produktionspotenzials und die Wachstumszerlegungsanalyse sowie die langfristige Interdependenz von Volkswirtschaften und die Arbeits- und Kapital- und Forschernachfrage plus eine neue Goldene Regel für die langfrisige Maximierung des Pro-Kopf-Einkommens. Zudem sind wichtige Implikationen für die Analyse von regionalen Integrationsprojekten – wie etwa bei TTIP und TPP – zu beachten und neue Optionen für eine politikrelevante empirische Analyse. 

 

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