Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

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Paul J.J. Welfens

Innovation, Inequality and a Golden Rule for Growth in an Economy with Cobb-Douglas Function and an R&D Sector Welfens, P.J.J,: Innovation, Inequality and a Golden Rule for Growth in an Economy with Cobb-Douglas Function and an R&D Sector    

 

Summary:

The innovative approach presented introduces a modified neoclassical growth model which includes a new bias of technological progress in a quasi-endogenous growth model in which part of labor is used in the research & development sector. The combination of a macroeconomic production function and a new progress function, plus the assumption that the output elasticity of capital is positively influenced by the size of the R&D sector, sheds new light on innovation and growth as well as income inequality: Thus there is a new approach for explaining Piketty’s historical findings of a medium term rise of the capital income share in industrialized countries – both in the earlier and later part of the 19th century and in 1990-2010. In the approach presented herein, the golden rule issues are also highlighted and it is shown that choosing the right size of the R&D sector will bring about maximum sustainable per capita consumption. While the basic new model is presented for the case of a closed economy, one could easily accommodate both trade and foreign direct investment and thereby get a better understanding of complex international investment, trade and FDI dynamics – including with respect to the envisaged Transatlantic Trade and Investment Partnership.

Zusammenfassung:

Der hier vorgestellte innovative Ansatz präsentiert ein modifiziertes neoklassisches Wachstumsmodell; welches eine neue Art der Verzerrung von technischem Fortschritt in einem quasi-endogenen Wachstums-Modell betrachtet, in dem ein Teil der Arbeit im Forschungs- und Entwicklungs-Sektor genutzt wird. Die Kombination von einer makroökonomischen Produktionsfunktion und einer neuen Fortschrittsfunktion, sowie die Annahme, dass die Output-Elastizität des Kapitals positiv von der Größe des F&E Sektors beeinflusst wird, wirft ein neues Licht auf Innovationen und Wachstum als auch auf Fragen der Einkommensungleichheit: Somit existiert eine neue Methode, um Pikettys historische Erkenntnisse von einem Anstieg des Kapitaleinkommensanteils in Industrieländern sowohl in der frühen und späten Phase des 19. Jahrhunderts und in den Jahren 1990 – 2010 zu erklären. Thematisiert wird des Weiteren die Problematik der Golden Regel und es wird gezeigt, dass die Auswahl der optimalen Größe des F&E-Sektors einen maximalen, langfristigen Pro-Kopf-Konsum erzeugt. Während für eine geschlossene Volkswirtschaft die Grundlagen des neuen Modells explizit gezeigt werden, kann man unter Einbezug von Handel und ausländischen Direktinvestitionen ein besseres Verständnis auch für die offene Volkswirtschaft erzielen. Im Übrigen ergeben sich aus dem Zusammenhang von Direktinvestitionen und Handel auch Einblicke auf ein mögliches Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP).

 

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