Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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Vladimir Udalov

Political-Economic Aspects of Renewable Energy: Voting on the Level of Renewable Energy Support

 

Summary:

This paper investigates an intergenerational conflict arising from renewable energy support (RES). Using a simple polito-economic overlapping generations (OLG) model, it can be shown that old individuals unambiguously lose from renewable energy support and therefore vote for its minimum level. In contrast, young individuals benefit from positive environmental and consumption effects and, therefore, vote for a higher level of renewable energy support. The voting outcome is determined through a political process, whereby political parties converge to platforms that maximize the aggregate welfare of the electorate. Depending on the size of the exogenous parameters, the level of RES varies between the voting preferences of younger and older individuals. As a result, this model offers a good starting point for possible medium to long-term policy recommendations in order to increase the accepted level of RES.

 

 

Zusammenfassung:

Dieses Papier untersucht einen Generationenkonflikt, der aufgrund der Förderung erneuerbarer Energien entsteht. Unter Verwendung eines einfachen polito-ökonomischen Modells sich überlappender Generationen kann gezeigt werden, dass die älteren Individuen durch die Förderung erneuerbarer Energien eindeutig schlechter gestellt werden und deshalb für ein minimales Niveau der Förderung stimmen. Im Gegensatz dazu profitieren die jungen Individuen von den positiven Umwelt- und Konsumeffekten und wählen deshalb ein höheres Niveau der Förderung. Das Abstimmungsergebnis wird im Rahmen eines politischen Prozesses bestimmt, wobei die politischen Parteien zu einer Plattform konvergieren, die aggregierte Wohlfahrt der Wählerschaft maximiert. Je nach der Größe der exogenen Parameter variiert das Niveau der Förderung erneuerbarer Energien zwischen den Präferenzen der jungen und alten Individuen. Als Ergebnis liefert dieses Modell einen guten Ansatzpunkt für mögliche mittel- bis langfristige Politikempfehlungen zur Erhöhung des von der jeweiligen Bevölkerungsgruppen akzeptierten Niveaus der Förderung erneuerbarer Energien.

 

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