Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

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Das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA könnte die größte Freihandelszone der Welt schaffen und ein für Deutschland und alle Länder der Weltwirtschaft wichtiger Expansions- und Innovationsimpuls werden. Neben den Außenhandelseffekten werden auch Direktinvestitionsaspekte bzw. multinationale Unternehmensperspektiven betrachtet. Der Fokus richtet sich insbesondere auf die Industriesektoren Automobilwirtschaft, Chemie, Pharma, Informations- und Kommunikationstechnologie und den Maschinenbau, wobei letzterer plus Automobil und Pharma/Chemie auf Basis von Input-Output-Analysen als klarer Gewinnersektor gelten kann. Die Anpassungsprozesse in Deutschlands Exportfirmen werden auch die Wertschöpfungsstruktur in EU-Partnerländern verändern, der Facharbeitermangel wird dabei in Deutschland weiter zunehmen, was zu den neuen Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik zählt. Der Bereich Investitionsschutzabkommen wird als relativ problematisch eingestuft. Insgesamt sind klare Vorteile für Deutschland bzw. die EU und die USA zu erwarten.

 

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  • Brexit-Artikel in der ZEIT
    vom 20. Januar 2017[mehr]
  • Artikel im Tagesspiegel-online
    vom 02. Februar 2017[mehr]