Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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Paul J.J. Welfens

 


Rating, Kapitalmarktsignale und Risikomanagement: Reformansätze nach der Transatlantischen Bankenkrise

 

Summary:

The ratings of leading rating agencies are crucial signals for economic agents in capital markets, namely with respect to creditworthiness of companies, banks and governments which place bonds in the market. The increasing role of securitization of loans has reinforced the role of ratings. The analysis highlights – based on portfolio theory – the role of ratings with respect to macro-prudential aspects, here some well known distortion problems are taken into account, too. As regards alternative modes of rating it is pointed out that with respect to welfare aspects rating in the form of a public good is superior to an alternative approach which organizes ratings on the basis of providing a private good. For the first time a macro model of an open economy which includes ratings is presented here. Moreover, the focus is on potential G-20 reforms and policy approaches in the EU.

 

Zusammenfassung:

Die Ratings der führenden Rating-Agenturen sind wichtige Signale für Kapitalmarktakteure, soweit es um die Kreditwürdigkeit von Wertpapieremittenten geht. Mit der zunehmenden Verbriefung von Krediten hat die Bedeutung von Ratings zugenommen. In der Analyse wird auf Basis portfoliotheoretischer Überlegungen die Bedeutung des Ratings unter makroprudenziellen Aspekten thematisiert, wobei bekannte Verzerrungsprobleme berücksichtigt werden. Auch wird gezeigt, dass ein Geschäftsmodell, bei dem Rating als öffentliches Gut bereitgestellt wird, einem Ratingansatz wohlfahrtsmäßig überlegen ist, bei dem Ratings als privates Gut organisiert sind. Erstmals wird die Rolle des Ratings hier in einem Makromodell offener Volkswirtschaften dargestellt. Zudem werden mögliche G20-Reformen und Reformansätze in der EU thematisiert.

 

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