Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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Welfens P.J.J.

 


European and Global Reform Requirements for Overcoming the Banking Crisis

 

 

Summary:

This paper takes a look at the national and international reforms taken in OECD countries after the Transatlantic Banking Crisis. Key elements of the international economic order are analyzed and proposals for reforms both at the national and international level are presented. Economics has come under serious pressure after the banking crisis, the traditional models are concerned too much with deviations from an exogenous long-run equilibrium – instead, more emphasis should be given to long-run growth analysis, including the implications of the golden rule. The G20 reform process taken in the first two years after the banking crisis is partly inadequate and several proposals are presented for the EU and the OECD countries and the G20 that could contribute to a stable and efficient global economic system: The SGP should be adjusted to include requirements for Eurozone countries to achieve a budget surplus in boom periods; moreover, a volatility tax on the rate of return on equity should be imposed on banks and other key financial actors as well as a two-stage financing of ratings.

 

Zusammenfassung: 

Dieser Beitrag thematisiert nationale und internationale Reformen in OECD-Ländern, und zwar im Kontext der Transatlantischen Bankenkrise. Schlüsselelemente der internationalen Wirtschaftsordnung werden analysiert und Vorschläge für Reformen sowohl auf der nationalen als auch auf der internationalen Ebene präsentiert. Die Wirtschaftswissenschaften sind nach der Bankenkrise unter ernstem Druck gekommen, da die traditionellen Modelle zu sehr mit Abweichungen von einem exogenen langfristigen Gleichgewicht befasst sind. Besser wäre es, wenn eine größere Betonung auf langfristigen Wachstumsmodellen erfolgte, inklusive der Implikationen der Goldenen Regel. Der G20-Reformprozess in den ersten 2 Jahren nach der Bankenkrise ist teilweise inadäquat und verschiedene Vorschläge für die EU bzw. die OECD-Länder und die G20-Länder werden als Stabilisierungselemente für das globale Wirtschaftssystem vorgeschlagen. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt sollte erweitert werden, um ein Überschusserfordernis in Boom-Phasen. Obendrein wäre es wünschenswert, eine Volatilitätsbesteuerung bei den Banken einzuführen, die an der Eigenkapitalquote ansetzen sollte. Zudem ist ein zweistufiger Rating-Prozess als Innovation sinnvoll.

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