Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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Andrea Szalavetz

 

 

The Hungarian automotive sector – a comparative CEE perspective with special emphasis on structural change, August 2010.

 

Summary:

Based on the example of the automotive sector the paper investigates some quantity and quality aspects of FDI-driven upgrading and analyzes in a comparative perspective – with the help of industry level data – selected aspects of competitiveness in Central and Eastern Europe.

The first group of the surveyed quality indicators includes the evolution of value added over output, and changes in the product mix: we examine whether these two indicators are suitable proxies to assess the extent of quality upgrading with. We conclude that the second group of our surveyed indicators: the import intensity of local production; labor productivity; and the skill content of local activities are more relevant to evaluate quality-type upgrading. Since the broadening of local business functions is a good proxy for quality upgrading, we also tackle this issue in our regional comparisons. The countries covered are Hungary, the Czech Republic, Slovakia, Poland and in some cases also Romania, Bulgaria and Slovenia. Analyzing selected aspects of upgrading, we compare CEE data with the ones of a benchmark country: Germany.

We conclude that in spite of several subsequent foreign direct investment deals, which has produced non-negligible expansion and structural upgrading, and irrespective of the fact that local actors have all stepped on the path of slow quality upgrading, CEE automotive actors have been stuck in cost-based competition. The Czech Republic is a partial exception in this respect. We develop predictions about the industry’s regional perspectives following the global financial crisis.

 

Zusammenfassung:

 

Anhand des Beispiels Automotive Sektor untersucht diese Abhandlung einige quantitative und qualitative Aspekte der Aufwertung anhand von angetriebenen ausländischen Direktinvestitionen und analysiert in einer vergleichenden Perspektive – unter Zuhilfenahme von Angaben der Industrieebene- ausgewählte Gesichtspunkte von Wettbewerbsfähigkeit in Zentral- und Osteuropa.

Die erste Gruppe der untersuchten Qualitätsindikatoren beinhaltet die Entwicklung der Wertschöpfung über die Produktionsmenge und Veränderungen im Produktmix. Wir untersuchen, ob diese zwei Indikatoren geeignete Vertreter zur Beurteilung des Ausmaßes an Qualitätserweiterung sind. Wir schlussfolgern, dass die zweite Gruppe unserer untersuchten Indikatoren, also die Importintensität der lokalen Produktion, Arbeitsproduktivität und der Befähigungsgehalt lokaler Aktivitäten, zur Auswertung der qualitativen Aufwertung relevanter sind. Da die Ausbreitung von lokalen Unternehmensfunktionen ein guter Vertreter für Qualitätsaufwertung ist, gehen wir auch dieses Thema in unseren regionalen Vergleichen an. Die untersuchten Länder sind Ungarn, die Tschechische Republik, die Slowakei, Polen und in einigen Fällen auch Rumänien, Bulgarien und Slowenien. Durch Analyse ausgewählter Aspekte von Aufwertung vergleichen wir Daten von Mittel- und Osteuropäischen Ländern mit Daten des Bezugslandes Deutschland.

Wir schlussfolgern dass trotz mehrerer, anschließender ausländischer Direktinvestitionen, welche nicht unerhebliche Aufwertungen in Ausdehnung und Struktur produzierten, Mittel- und Osteuropäische Automotive Akteure in einer Kosten- basierenden Konkurrenz stecken, ungeachtet der Tatsache dass alle lokalen Akteure den Weg der langsamen Qualitätsaufwertung eingeschlagen haben. Die Tschechische Republik ist diesbezüglich eine partielle Ausnahme. Wir entwickeln Vorhersagen über die regionalen Perspektiven der Industrie nach der globalen Finanzkrise.

 

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