Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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Paul J.J. Welfens

Jens K. Perret

Erdem Deniz

 

Global Economic Sustainability Indicator: Analysis and Policy Options for the Copenhagen Process

 

 

Summary:

The traditional discussion about CO2 emissions and greenhouse gases as a source of global warming has been rather static, namely in the sense that innovation dynamics have not been considered much. Given the global nature of the climate problem, it is natural to develop a more dynamic Schumpeterian perspective and to emphasize a broader international analysis, which takes innovation dynamics and green international competitiveness into account: We discuss key issues of developing a consistent global sustainability indicator, which should cover the crucial dimensions of sustainability in a simple and straightforward way. The basic elements presented here concern genuine savings rates ? covering not only depreciations on capital, but on the natural capital as well -, the international competitiveness of the respective country in the field of environmental (?green?) goods and the share of renewable energy generation. International benchmarking can thus be encouraged and opportunities emphasized ? an approach developed here. This new EIIW-vita Global Sustainability Indicator is consistent with the recent OECD requirements on composite indicators and thus, we suggest new options for policymakers. The US and Indonesia have suffered from a decline in their performance in the period 2000-07; Germany has improved its performance as judged by the new composite indicator whose weights are determined from factor analysis. The countries covered stand for roughly 91% of world GDP, 94% of global exports, 82% of global CO2 emissions and 68% of the population.

 

 

Zusammenfassung:

Die Diskussion über die Rolle von CO2 Emissionen und Treibhausgasen als Quelle der globalen Erwärmung war bisher eher statischer Natur, insbesondere insoweit, als dass Innovationsdynamik kaum berücksichtigt wurde. Aufgrund der globalen Reichweite der Klimaproblematik bietet es sich an, eine dynamische, globale Schumpetersche Perspektive zu entwickeln, die auch auf Aspekte wie Innovationsdynamik und ?internationale grüne Wettbewerbsfähigkeit? eingeht: Wir beschreiben die Kernpunkte der Entwicklung eines konsistenten neuen globalen Nachhaltigkeitsindikators, der die wesentliche Bereiche der Nachhaltigkeit auf eine einfache und direkte Art abbildet. Die wesentlichen Aspekte hierbei sind die wahre Sparquote ? in welche neben den Abschreibung auf Kapital unter anderem auch Abschreibungen auf natürliches Kapital eingehen -, die internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Landes im Bereich von Umweltgütern und der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Energieerzeugung. Mittels eines solchen Indikators können internationale Benchmarks erstellt und Chance für die einzelnen Länder dargestellt werden ? ein Ansatz, der hier entwickelt wird. Der neue EIIW-vita Globale-Nachhaltigkeit-Index ist konsistent mit den Anforderungen der OECD an zusammengesetzte Indikatoren; die Gewichtung der Teilindikatoren erfolgt über eine Faktorenanalyse. Es wird gezeigt, dass die USA und Indonesien starke Einbußen in ihrer Performance in den Jahren 2000-2007 zu verzeichnen haben, während Deutschland seine Performance verbessern konnte. Die Länder, die in Bestimmung des Indikators eingehen, stehen für nahezu 91% des weltweiten BIPs, 94% der globalen Exporte, 82% der globalen CO2 Emissionen und 68% der Weltbevölkerung.

 

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