Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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Paul J.J. Welfens

Dora Borbély

 

Structural Change, Innovation and Growth
in the Single EU Market

 

Summary:

An analysis of structural change along its main dimensions (relative goods and
factor prices, shifts in sectoral output and employment shares, and the respective contributions of process and product innovation) is first presented. Next, capital mobility is introduced as well as Sinn?s controversial characterization of the large German trade surplus against the backdrop of the increase in international outsourcing. The authors then flesh out the model to show that growth, at least in the medium term, hinges on both demand and supply-side dynamics, with the structure of output and the intensity of trade
contributing to growth. Finally, in this exegesis on structural change, innovation, and growth, some dynamic Schumpeterian considerations are offered. The bottom line is that the ability of firms from EU15 countries to rely on imported intermediate products from EU accession countries is the basis for gaining competitiveness in both the global economy and vis-à-vis the United States. It enables them to become more price competitive while restructuring domestic outsourcing in the EU15, making it more focused on producing
technologically advanced intermediate products than heretofore. A detailed set of empirical regularities are investigated along two main dimensions: innovation traits and structural change, and Sinn?s bazaar effect. International competitiveness is evaluated on the basis of revealed comparative advantage indicators (RCAs) and export unit values (EUVs).

 

Zusammenfassung:

Vorgestellt wird eine Analyse zu den Hauptdimensionen des
internationalen Strukturwandels (relative Güterpreise, relative Faktorpreise,
Veränderungen in der sektoralen Produktion und der damit verbundenen Beschäftigung und die Beiträge von Prozess- und Produktinnovationen). Zudem wird die Kapitalmobilität berücksichtigt wie auch Sinns umstrittene Beschreibung des großen deutschen Bilanzüberschusses unter Berücksichtigung des starken Zuwachses im internationalen Outsourcing. Die Autoren können mit ihrem Modell zeigen, dass zumindest in der mittleren Frist Wachstum sowohl von Angebots- als auch von Nachfragedynamiken abhängt, wobei die Struktur der Produktion und die Intensität des Handels zum Wachstum beitragen. Im Anschluss an diese Analyse werden einige dynamische Schumpeter´sche Einsichten offenbart. Es lässt sich dann folgern, dass die Fähigkeit von Unternehmen in den EU15 Ländern, auf aus EU Beitrittsländerländern importierte Vorprodukte aufzubauen, die Basis für wachsende Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Weltwirtschaft und gegenüber den USA ist. Sie werden wettbewerbsfähiger durch Neuordnung der Struktur des Outsourcings in den EU15 Ländern bei einer Fokussierung auf die Herstellung technologisch anspruchvollerer Vorprodukte als dies vorher möglich
war. Mehrere empirische Muster werden an Hand von zwei Dimensionen untersucht: erstens Innovationen und struktureller Wandel und zweitens Sinns Bazareffekt. Internationale Wettbewerbsfähigkeit wird untersucht an Hand von Revealed Comparative Advantage Indicators (RCAs) und Export Unit Values (EUVs).

 

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