Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW)

 

European Institute for International Economic Relations

 

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No. 158 Welfens, P.J.J.: Growth, Structural Dynamics and EU Integration in the Context of the Lisbon Agenda

 

Summary: The long term dynamics of growth and structural change in open economies are discussed where integration aspects are included. Taking a closer look at basic economic dynamics, namely developments in terms of sustainable growth and international interdependencies, the theoretical section emphasizes international links on the demand side as well as (within a theoretical innovation) on the supply side. The latter basically means the production function where a broader range of inputs, including technology effects and aspects of foreign direct investment are considered. For the first time, the distinction between efficient international specialization and golden efficient international specialization is discussed here. With respect to the EU, the Lisbon Agenda is discussed and various policy conclusions are drawn. The Euro area has considerable strong points in terms of a high potential for sustained growth; at the same time, one cannot overlook that aging, and partly weak prudential supervision represent serious challenges. The EU has achieved some increase in the growth of productivity and output due to its modernization efforts in the field of telecommunications and information as well as communication technology. Major challenges for policymakers are identified, including the field of green ICT, which could become a common field of cooperation between the EU and China.

 

 

Zusammenfassung: In diesem Beitrag werden die Verbindungen von Wachstumsdynamik und Strukturwandel in offenen Volkswirtschaften dargestellt, wobei zudem Integrationsaspekte berücksichtigt werden. Wenn man einen genaueren Blick auf die grundlegende ökonomische Dynamik richtet, und zwar unter den Gesichtspunkten nachhaltiges Wachstum und internationale Interdependenzen, dann ergeben sich wichtige nachfrageseitige internationale Verbindungen einerseits und neue Angebotsperspektiven ? mit theoretischer Innovation ? anderseits. Letzteres bedeutet, dass eine Produktionsfunktion mit mehreren Faktorinputs betrachtet wird ? unter Einschluss von Technologieaspekten und Direktinvestitionen. Erstmals diskutiert wird hier die Unterscheidung zwischen effizienter internationaler Spezialisierung und einer ?goldenen effizienten internationalen Spezialisierung?. Bezüglich der EU bzw. der Lissabon Agenda werden relevante Aspekte thematisiert und einige wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen. In der Eurozone gibt es durchaus starke Ansatzpunkte, die Möglichkeiten eines nachhaltigen Wachstums betreffen, zugleich ist jedoch nicht zu übersehen, dass die Alterung der Gesellschaft und eine teilweise schwache Bankenaufsicht ernste Herausforderungen darstellen. Immerhin hat die EU auch eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität bzw. der Produktion dank der Modernisierungseffekte im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnologie erreicht. Es bleiben wesentliche Herausforderungen für die Politik ? dies schließt den Bereicht Green IT ein ? der auch ein neues Kooperationsfeld zwischen der EU und China werden könnte.

 

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